Die CT ist ein strahlenintensives Röntgenverfahren, welches in den letzten Jahren durch die Einführung der Spiral- und Mehrzeilentechnik eine eindrucksvolle Renaissance erlebt hat. Mit modernen Scannern sind heute beeindruckend detailreiche, dreidimensionale Darstellungen des menschlichen Körpers in wenigen Sekunden möglich. Ihren Stellenwert hat die CT im Kindesalter besonders bei neurologischen Notfällen sowie in der Diagnostik der Thorax- und Abdominalorgane. Gelegentlich kommt die CT auch bei anderen Fragstellungen (Frakturen, Skeletterkrankungen, Tumoren etc.) zum Einsatz.
In unserem Institut werden alle CT-Untersuchungen nach sorgfältiger Prüfung der rechtfertigenden Indikation an einem 16-Zeilen Scanner moderner Bauart durchgeführt. Bei Kindern und Jugendlichen werden sämtliche zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten zur Dosisreduktion (automatische Röhrenstrommodulation, bolus triggering, Justage von Röhrenstrom und -spannung, Anpassung der Kollimation etc.) im Sinne eines aktiven Strahlenschutzes genutzt. Darüber hinaus sind die im Kindesalter angewandten CT-Protokolle ausnahmslos individuell alters- und gewichtsadaptiert, was insgesamt zu einer Dosisreduktion von bis zu 95% führt. Unser Institut hat dabei mit seiner klinischen und wissenschaftlichen Arbeit in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Entwicklung dosisreduzierter Untersuchungsprotokolle mitgewirkt. Sollte bei einer CT-Untersuchung die intravenöse Gabe von Kontrastmittel notwendig sein, applizieren wir auch hier moderne, gut-verträgliche, nicht-ionische Substanzen mit sehr geringer Nebenwirkungsrate. Vorab bitten in diesen Fällen um Bestimmung der Kreatinin- und TSH-Werte, um eine Nieren- bzw. Schilddrüsenfunktionsstörung auszuschließen.
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